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Zum Schluss:

Norbert Gehring: Selbstporträt 1997
Zitat aus: Françios Fosca: „Renoir“
"Von allen seinen Leiden, den Geldsorgen, Krankheiten und Lähmungen ist nichts in die von Grund auf glückliche Kunst Renoirs eingegangen.
Warum soll man, wie es heute so gerne geschieht, nur dann Größe in einem Werk finden, wenn es klagt und der Verzweiflung Ausdruck gibt? …….
Warum soll Freude mit Größe und Tiefe unvereinbar sein? Ich für meinen Teil weigere mich, das Primat der Trauer anzuerkennen, für mich ist ein „Miserere“ nicht unbedingt erhabener als ein „Halleluja“, und das „Stabat Mater“ des Thomas von Celano steht in meinen Augen nicht höher als der Sonnengesang des heiligen Franz. Ich widerspreche der Ansicht, dass ein Künstler wie Rouault, der im Szenarium der Welt nur Schrecken und Niedrigkeit sieht, einen höheren Rang einnehme als Renoir, der das unsterblich machte, was ihn entzückte und was im Herzen der Menschen Lebenslust wecken kann: harmonische Landschaften, junge und schöne Frauen, Kinder, Blumen und Früchte."

Norbert Gehring: Am Strand von Langeooge
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